1. doppelherz.com
  2. Haut und Fellgesundheit
  3. Allergisch bedingte Hautprobleme

Allergisch bedingte Hautprobleme beim Hund

Wie beim Menschen gibt es auch bei Hunden eine große Bandbreite an allergieauslösenden Stoffen. Häufige Allergene, die sich auf die Hautgesundheit von Hunden auswirken, sind etwa Hausstaub und bestimmte Inhaltsstoffe des Futters, ebenso Flohbisse, wobei hier der Speichel des Flohs das Allergen darstellt. Die Symptome von allergischen Reaktionen können von leichtem Juckreiz, über gerötete Hautareale bis hin zu sogenannten „Hotspots“ reichen, eine lokal begrenzte Entzündung der Haut.
Hund liegt auf Büroboden

Sollte eine Allergie die Ursache der Hautprobleme sein, muss die Therapie spezifisch zum auslösenden Allergen erfolgen. Bei einer Flohspeichelallergie sollte ein Ektoparasitikum genutzt werden, um einen erneuten Befall zu vermeiden. Bei einer Futtermittelallergie sollte herausgefunden werden, welche Futtermittel genau nicht vertragen werden, und diese sollten konsequent in der Ernährung vermieden werden. Bei Umweltallergenen sollten Maßnahmen ergriffen werden, um den Kontakt zu minimieren. Kann der Kontakt zum Allergen nicht komplett vermieden werden, bedarf es oft einer längerfristigen oder gar lebenslangen Therapie. Ein wichtiges Therapieziel dabei ist es, den Kreis von Juckreiz und erneuter Entzündung zu unterbrechen. Medikamente wie z. B. Kortison oder Antihistaminika, die zuverlässig den Juckreiz lindern und entzündungshemmend wirken, kommen daher häufig zur Anwendung. Eine längerfristige Kortison-Therapie sollte jedoch gut abgewägt werden, da sie mit teils unangenehmen bis schweren Nebenwirkungen verbunden sein kann.