Spondylose beim Hund

Die Spondylose, auch Spondylarthrose, wird wissenschaftlich als Spondylosis deformans bezeichnet. Es handelt sich hier um eine durch Verschleiß bedingte Erkrankung der Wirbelsäule.
Hund liegt in der Sonne

Sie ist eine degenerative Erkrankung der Wirbelkörper und Bandscheiben, bei der es im Wirbelsäulenbereich des Hundes zu Versteifungen und Verknöcherungen kommt. Veränderungen der elastischen Bestandteile der Wirbelsäule führen zu einer Instabilität im Wirbelbereich. Der Organismus versucht, diese Instabilität auszugleichen, was zu knöchernen Umbauten der Wirbelsäule führen kann. Die daraus folgenden Versteifungen und Verknöcherungen an der Wirbelsäule sind eigentlich Reparaturmaßnahmen des Körpers, um die Stabilität des Skelettes zu erhalten. Dabei kann es bis zu kompletten Knochenbrücken zwischen den einzelnen Wirbeln kommen, so dass diese vollständig knöchern miteinander verwachsen sind. Hierdurch wird das Skelett gegebenenfalls in unnatürliche Verkrümmungen und Haltungen gezwungen.

Die Spondylose ist oft bereits fortgeschritten, wenn Lahmheit und erkennbare Funktionseinschränkungen des Bewegungsapparates auftreten. Dies wird beispielsweise sichtbar, wenn Rüden ihr Bein beim Urinieren nicht mehr heben oder es kann zu Problemen beim Kotabsatz kommen, weil das Tier Schmerzen bei der Krümmung des Rückens hat. Bei plötzlichen Bewegungen werden teilweise Schmerzenslaute ausgestoßen.

Heutzutage existiert eine große Auswahl an Hundefutter. Viele Hunde werden gleichwohl nicht optimal ernährt – Beleg hierfür ist die beträchtliche Zahl an übergewichtigen und gelenkkranken Hunden. Übergewicht stellt eine zusätzliche Belastung des Knochenaufbaus dar und begünstigt den Gelenkverschleiß. 

Eine artgerechte, gesunde und ausgewogene Ernährung ist wichtig. Zur Unterstützung des Bewegungsapparates und der Gelenkprozesse können in jedem Alter spezielle Ergänzungsfuttermittel mit gelenkaktiven, hochdosierten Inhaltsstoffen wie Omega-3 Fettsäuren, Vitamin E, Grünlippmuschel, Chondroitin, Teufelskralle und Kollagen II verabreicht werden.