Arthritis des Hundes

Die Arthritis unterscheidet sich definitionsgemäß von einer klassischen Arthrose, wobei beide Gelenkerkrankungen auch häufig miteinander einhergehen und sich gegenseitig begünstigen. Bei einer Arthrose handelt es sich um eine chronische Gelenkerkrankung, bei der der Gelenkknorpel abgebaut wird. Von einer Arthritis spricht man dagegen bei einer Entzündung der Gelenke, die meist in Schüben verläuft. Allerdings kann es auch bei einer Arthrose zu schubhaften Entzündungen im Gelenk kommen.
Großer Hund mit Kauknochen

Arten und Symptome der Arthritis

Generell unterscheidet man die infektiöse und nicht-infektiöse Arthritis. 

Die Auslöser der infektiösen Arthritis sind Krankheitserreger wie Bakterien, die in den Körper eindringen und eine Entzündungsreaktion auslösen. Keime können über Verletzungen oder Bisswunden übertragen werden – oder durch Zecken, wie zum Beispiel bei der Borreliose.

Entzündungshemmende und somit auch schmerzlindernde Präparate sind sinnvoll. Bei einer Entzündung im Rahmen einer Arthrose ist es wichtig, diese speziell zu behandeln, da die entzündlichen Vorgänge den Knorpel weiter schädigen und so ein Teufelskreis des stetigen Substanzverlustes entsteht. Hierfür gibt es unterschiedliche Ansätze und auch die Zufütterung spezieller Inhaltsstoffe, die Einfluss auf Entzündungen nehmen können, ist ratsam.

Insbesondere Ergänzungsfuttermittel mit gelenkaktiven, hochdosierten Inhaltsstoffen wie Omega-3 Fettsäuren, Vitamin E, Grünlippmuschel, Chondroitin, Teufelskralle und Kollagen II können die Gelenkprozesse positiv unterstützen.