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Hotspots – allergisch bedingte Hautprobleme bei Katzen

Katze liegt auf Schoß von Mann mit Gitarre

Auch wenn die sogenannten „Hotspots“, also allergisch bedingte, lokal begrenzte Hautsymptome bei Katzen, etwa im Vergleich zu Hunden eher selten vorkommen, sollten verdächtige Stellen dennoch gründlich untersucht und per Ausschlussverfahren auch eine Allergie ausgeschlossen werden. Gelingt dies nicht und ist eine allergische Reaktion eine wahrscheinliche Ursache, kann diese unter anderem durch eine Hyposensibilisierung oder eine Ernährungsumstellung behandelt werden. Jedoch kann dies ein langwieriger Prozess sein oder gar eine lebenslange Therapie bedeuten. Als wichtigstes Ziel gilt dabei, den Teufelskreis von Juckreiz und erneuter Entzündung zu durchbrechen. Hierzu werden bei Bedarf auch Medikamente wie z.B. Kortison oder Antihistaminika eingesetzt, da sie zuverlässig den Juckreiz lindern und Entzündungen hemmen. Eine langfristige Kortison-Therapie kann aber mit Nebenwirkungen verbunden sein, die eventuell den Nutzen der Therapie gegenüber der ursächlichen Allergie selbst mindern.